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Spartipps

Trinkwasser ist etwas Kostbares und verdient einen sorgsamen Umgang

Die Nutzung von Trinkwasser als Lebensmittel, zur Körperpflege und zur Reinigung im Haushalt ist uns ganz selbstverständlich geworden. Trinkwasser ist ein kostbares und dennoch sehr preiswertes Lebensmittel. So wie es aus dem heimischen Wasserhahn kommt ist es frisch, klar, mineralstoffhaltig und erfrischend. Reines Trinkwasser ist für uns ein selbstverständliches Stück Lebensqualität. Diesen Schatz, den die Natur uns schenkt, gilt es zu erhalten und zu schützen

Pro Tag gebraucht in Bayern jeder Bürger ca. 130 Liter Trinkwasser. Im Hinblick auf die Lebensqualität nachfolgender Generationen kann jeder Mensch, auch ohne großen Aufwand an Zeit, Geld und Kraft, helfen, in verschiedenen Lebensbereichen Wasser zu sparen.

 

Waschmaschine

  • Nur Badewanne, Dusche und Toilette schlucken täglich mehr Wasser als die Waschmaschine.
  • Moderne Waschmaschinen kommen mit weniger als 50 l Wasser aus. Die Hersteller machen Angaben zu Wasser- und Energieverbrauch, achten Sie bereits beim Kauf darauf.
  • Auf Vorwäsche verzichten. Nur sehr schmutzige Wäsche braucht Vorwäsche.
  • Waschmaschine immer voll beladen.

 

Spülmaschine

  • Im Hinblick auf die Energieeffizienz bestehen kaum noch Unterschiede zwischen neueren Spülmaschinen. Anders beim Wasserverbrauch: Hier reicht die Spanne von 9 l bis zu 18 l pro Spülgang. Die Hersteller machen Angaben zu Wasser- und Energieverbrauch, achten Sie bereits beim Kauf darauf.
  • Selbst die sparsamste Spülmaschine braucht aggressivere Spülmittel als das Geschirrspülen per Hand: ätzende Silikate, Phosphate, Tenside und chlorhaltige Desinfektions- und Bleichmittel. Jährlich fließen 30.000 Tonnen Salze aus Spülmaschinen in die Abwasserkanäle.

 

Bad und Toilette

  • Das meiste Wasser schlucken Toilette, Badewanne und Dusche. Hier liegt ein großes Sparpotenzial. Von dem durchschnittlichen Tagesbedarf an Trinkwasser von 130 Litern entfallen 36 Liter auf die Toilettenspülung und 48 Liter auf Baden, Duschen und Körperpflege.
  • Schluss mit tropfenden Wasserhähnen und undichten WC-Spülkästen! Wer keine neuen Dichtungen besorgt, versündigt sich am Trinkwasser: Bis zu 5.000 l jährlich gehen durch den stetigen Verlust verloren. Ein Wasserhahn, aus dem pro Sekunde ein Tropfen fällt, lässt pro Stunde 0,7 Liter Wasser und pro Tag sogar 17 Liter auslaufen. Wird aus diesem Tropfen ein dünner Strahl von nur 1 mm Durchmesser, so könnte pro Stunde ein 9-Liter-Eimer gefüllt werden, das entspricht 216 Liter pro Tag bzw. rund 79.000 Liter pro Jahr. Ein undichter Spülkasten lässt in einer Stunde über 20 Liter, pro Tag 480 Liter und pro Jahr 175.000 Liter auslaufen.
  • Duschen statt Baden spart eine Menge Wasser. Für ein Vollbad benötigen Sie 120 bis 150 Liter Trinkwasser; wobei es auch größere Badewannen gibt. Wer dagegen 5 Minuten mit einem Sparduschkopf (6 Liter/min) duscht, verbraucht nur 5 x 6 Liter = 30 Liter.
  • Rüsten Sie Durchflussbegrenzer an Ihren Wasserhähnen und am Duschkopf nach und Sie benötigen bis zu 50 % weniger Wasser fürs Duschen oder Händewaschen. Durchflussbegrenzer mischen dem Wasser Luft bei. Auch bei reduzierter Wassermenge behält der Strahl so sein volles Volumen. Viele empfinden ihn sogar als angenehmer, weil die Luft ihn weicher macht.
  • Ansonsten: lassen Sie beim Zähneputzen oder Duschen nicht minutenlang das Wasser laufen; verwenden Sie die Spartaste an der Toilettenspülung für kleine Geschäfte und denken Sie einfach beim Bedienen des Wasserhahns nach.

 

Im Garten

  • Gießen Sie Ihre Pflanzen nur, wenn es wirklich nötig ist und achten Sie auf die Bedarfsmengen der Pflanzen. Die benötigte Wassermenge ist u.a. abhängig von Standort, Außentemperatur und Bodenbeschaffenheit. Gießen Sie morgens, da ist die Verdunstung am geringsten.
  • Zeigen Sie, dass Sie umweltbewusst denken und verzichten Sie auf die Rasenbewässerung. Ein während der Trockenzeit gelb gewordener Rasen erholt sich wieder. Wenn Sie dennoch bewässern, ist es in den Morgenstunden am günstigsten und dann: lieber alle drei Tage etwas mehr als täglich gering, damit auch die Rasenwurzeln erreicht werden.
  • Verwenden Sie zur Gartenbewässerung Regenwasser, das in Regentonnen oder Zisternen gesammelt wurde. Beachten Sie dabei, dass derartige Behältnisse niemals mit der Trinkwasserinstallation zusammengeschlossen werden dürfen. Dies vor dem Hintergrund einer möglichen Aufkeimung.